duminică, 10 noiembrie 2013
Himmelstagebuch
Gott lächelte als er den Himmel schuf.
Die großartige blaue Decke,
die das Universum zudeckt, einhüllt
in ein Märchen über die Macht des Wortes.
Der Abenduntergang schluckt das Licht
wie eine hungrige Bitte.
Scheibe aus täglichem Brot.
Auf der anderen Seite
mimt die Sonne den Maler.
Siehe, das Pastellrot
trägt der Wind durch die Venen
die nach mehr Farbe schreien,
nach viel Unendlichkeit.
Der Mond – ein Funke
versteckt sich in meine Lider.
Sterne – Kohlen verbrennen
meine Fußsohlen.
Die gemurmelten Morgen
waschen meine Augen im Tau.
Ich öffne die Arme
um eine Welle zu umarmen,
ein Wunder, die Zeit.
Ich bin die Kraft eines
kaum ausgesprochenem,
kaum geatmeten Gedankens.
.
Traducere: Renate Müller
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